Rauchmelder: An alle Vermieter – langsam wird es knapp

Denken Sie an die Rauchmelderpflicht in Wohnungen zum 31.12.2017

Nur noch knapp 3 Monate dann ist die Frist, Rauchmelder in Wohnungen einzubauen abgelaufen. Schon seit 1.1.2013 ist es bei Neubauten Pflicht als Minimum in Schlafräumen (Kinderzimmer eingeschlossen) und Fluren (die als Fluchtweg dienen) Rauchmelder anzubringen. Die Übergangsfrist für Bestandswohnungen die vor diesem Datum gebaut wurden endet dieses Jahr.

Warum ein Rauchmelder Leben retten kann:

So manch einer stellt sich die Frage, warum ein Rauchmelder Leben retten kann. Die Antwort ist ganz einfach: im Schlaf funktioniert der Geruchssinn des Menschen nicht. Deshalb hört man auch immer wieder, dass der Hund seine Menschen vor einem Brand gewarnt hat.

 

Etwa 2/3 der Brandopfer in Deutschland werden nachts von einem Feuer überrascht. Bereits geringe Dosen von Brandrauch können für den Menschen durch die beim Brand entstehenden giftigen Gase tödlich sein.

 

Ein richtig installierter Rauchmelder kann aus diesem Grund Lebensretter sein. Er meldet mit einem eindringlichen Ton die Gefahr. Die Mindestlautstärke wird durch die EN14604 festgelegt. Diese Norm regelt ebenso Mindeststandards. Dazu gehören zum Beispiel:

 

  • ein Testknopf für die Funktionsüberprüfung
  • ein Warnsignal 30 Tage bevor die Batterie zu wechseln ist
  • die technische Voraussetzung, dass von allen Seiten der Rauch in den Rauchmelder eindringen kann

 

Zusätzliche Gütesiegel wie das VdS-Prüfzeichen oder das TÜV-Nord Siegel zeichnen Produkte aus, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und einer ständigen Kontrolle unterliegen.

 

Der Fachhandel gibt für die Installation wertvolle Tipps, und berät über die Unterschiede der verschiedenen Produkte am Markt. Was Vermieter und Mieter beachten müssen, lesen Sie hier.

© 2018 | Gudrun Riederer - Die Miet-Expertin